Françoise Choveaux ist Komponistin, aber auch Pianistin, und knüpft an eine bis ins 19. Jahrhundert reichende Musiktradition an. Nach ihrer Rückkehr von der Juilliard School in New York nach Frankreich im Jahr 1981 ließ sie sich in einem kleinen Bauernhaus in Killem nieder, umgeben von den windgepeitschten Feldern in Ostflandern. Die kraftvolle Natur und die weiten Landschaften sind ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens, und so ist jede ihrer Partituren entweder von Reisen oder inneren Emotionen inspiriert oder steht in direktem Zusammenhang mit einem literarischen oder bildnerischen Werk. Die von dem bulgarischen, in Wien lebenden Pianisten Martin Ivanov interpretierten 24 Préludes für Klavier mit dem Titel „Paysages“ (Landschaften) entstanden zwischen 1981 und 2024 und sind Liebeslieder an die Natur, inspiriert von den erdigen Elementen Flanderns; sie beschreibt den Himmel, der von starken, kontrastreichen Winden heimgesucht wird, den strahlenden Himmel, die schwarze, fruchtbare Erde. Die 24 Préludes sind aufgeteilt in zwei Bücher – in Anlehnung an die großen Vorgänger Claude Debussy, Johann Sebastian Bach oder Dmitri Schostakowitsch. und sie entstanden über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren. Martin Ivanov hat schon Werke von Franz Liszt, Frédéric Chopin und Robert Schumann aufgenommen.