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In „On Italian Perspectives“ zeichnen die Bamberger Symphoniker und Riccardo Frizza die Wiederentdeckung und Entwicklung der italienischen Instrumentalmusik nach. Giuseppe Martuccis 1895 vollendete Sinfonie Nr. 1 in d-Moll beleuchtet die oft von der Oper überschattete italienische Sinfonietradition und verbindet Johannes Brahms' strenge Disziplin mit eindrucksvollen, leidenschaftlichen Ausbrüchen. Ottorino Respighis „Trittico Botticelliano“ erweckt Renaissance-Gemälde mit leuchtender Kammerorchestrierung zum Leben, während seine meisterhaften Orchestrierungen von Sergei Rachmaninoffs „5 Études-Tableaux“ eine seltene Synthese aus italienischer Farbigkeit und russischer erzählerischer Tiefe offenbaren. Von trostlosen Meereslandschaften und dramatischen Trauermärschen bis hin zur verspielten, spannungsgeladenen Geschichte von Rotkäppchen und dem Wolf verwandelt Respighi Klavierwerke in lebendige orchestrale Landschaften und bewahrt dabei jede kleinste Nuance von Rachmaninoffs Originalen. Riccardo Frizza, der auch schon bei „The Three Queens“ und „Signor Gaetano“ (2022) zu hören ist, leitet die Bamberger Symphoniker und erweckt diese Werke mit Präzision, Farbe und ausdrucksstarker Intensität zum Leben.