Mit dieser Aufnahme widmet sich der US-amerikanische Gitarrist Eliot Fisk den sechs Cellosuiten BWV 1007–1012 von Johann Sebastian Bach in eigenen Bearbeitungen für Gitarre. Die zwischen 1717 und 1723 entstandenen Werke zählen zu den bedeutendsten Kompositionen der Musikgeschichte und haben weit über das Repertoire für Violoncello hinaus gewirkt.
Fisk, Schüler von Andrés Segovia und seit Jahrzehnten einer der unumstritten besten Gitarristen, beschäftigt sich seit Langem mit diesen Suiten. Seine Transkriptionen knüpfen an Bachs eigene Praxis der Umarbeitung an – etwa in der Lautenfassung der fünften Suite – und nutzen die klanglichen Möglichkeiten der modernen Gitarre, um die polyphone Struktur und Ausdruckskraft der Werke neu zu beleuchten.
Die Aufnahme verbindet analytische Klarheit mit persönlicher Ausdruckskraft und eröffnet einen eigenständigen Blick auf einen zentralen Zyklus des barocken Repertoires.