Diese Aufnahme verbindet zwei große Geigenkomponisten: Karl Goldmark und Jean Sibelius. Ausgangspunkt ist ihre tatsächliche Begegnung in Wien, wo Goldmark zeitweise zu den Lehrern des jungen Sibelius gehörte – eine inspirierende Verbindung, die die Geigerin Sueye Park zu diesem Programm angeregt hat.
Im Zentrum steht Goldmarks selten zu hörendes Violinkonzert a-Moll op. 28 – ein Werk zwischen Virtuosität, ungarischer Klangfarbe und deutscher Romantik. Ergänzt wird es durch konzertante Werke von Sibelius, darunter die späte Suite für Violine und Streichorchester, die „Serious Melodies” sowie die beiden Humoresken op. 87 – Musik zwischen nordischer Eleganz, lyrischer Innigkeit und brillanter Virtuosität.
Die vielfach ausgezeichnete koreanische Geigerin Sueye Park, Gewinnerin des Internationalen Jean-Sibelius-Wettbewerbs 2025, überzeugt mit technischer Souveränität und feinem Gespür für Klangfarben. Begleitet wird sie vom traditionsreichen Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Valentin Egel, einem der spannendsten jungen Dirigenten seiner Generation.