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Bach: Berliner Sinfonien
 
Arte dei Suonatori / Świątkiewicz, Marcin
Bach: Berliner Sinfonien
 Erschienen am: 12.Jun.2026
 Label:  BIS
 Art. Nr.: BIS2759
 Kategorie:  Sinfonische Musik
 Format: CD
 EAN: 7318599927596
Das polnische Ensemble Arte dei Suonatori widmet sich auf diesem Album wieder Werken von Carl Philipp Emanuel Bach. Nach der Einspielung der Werke, die Baron Gottfried van Swieten gewidmet sind – oft als „Hamburger Sinfonien” bezeichnet –, sind nun die früher in Berlin entstandenen Kompositionen an der Reihe. Carl Philipp Emanuel Bach wurde 1741 zum Kammermusiker Friedrichs II. ernannt und diente ihm bis 1767, als er nach Hamburg ging. Er war berühmt für seine Klaviersonaten und Konzerte und komponierte in einer sehr individuellen Version des in Berlin bevorzugten galanten Stils. Sein empfindsamer (hyper-expressiver) Stil kommt in den acht Sinfonien zum Ausdruck, die er während seiner Berliner Jahre komponierte. Fünf dieser Werke wurden in eine Liste von Sinfonien aufgenommen, die in Berlin in königlich geförderten Konzerten neben Werken von Johann Joachim Quantz, Graun und dem König selbst aufgeführt wurden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Bachs erste Sinfonie, komponiert 1741, der Ouvertüre zu Carl Heinrich Grauns erster Berliner Oper „Rodelinda“, die im Dezember desselben Jahres aufgeführt wurde, sehr ähnlich ist. Diese Sinfonie ist nur für Streicher komponiert, begleitet von einem Cembalo, das die Basslinie mit improvisierten Harmonien ergänzt. Bis 1755 schrieb Bach keine weiteren Sinfonien. Dann entstanden drei Werke dieser Art; vier weitere folgten zwischen 1756 und 1762. Der Komponist verließ Berlin 1768, aber seine frühen Sinfonien wurden dort weiterhin aufgeführt. Die vorliegenden Aufnahmen sind die ersten, die alle diese Werke in ihrer ursprünglichen Form ohne Bläserstimmen präsentieren. (Eine der Berliner Sinfonien von Carl Philipp Emanuel Bach, Wq 174, enthielt von Anfang an zwei Hörner und wird in Teil 3 dieser Reihe enthalten sein.) Wie in seinen späteren Hamburger Sinfonie für Streicher (Wq 182/1–6) sorgt Bachs einfallsreiche Instrumentierung auch ohne Bläser für eine Vielfalt der Klangfülle, indem er zwischen Unisono-Passagen für alle vier Stimmen, Quasi-Soli für die ersten Violinen und verschiedenen Kombinationen aus zwei und drei Stimmen wechselt.
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