Henry Holst studierte am Königlichen Musikkonservatorium in Kopenhagen Violine bei Axel Gade sowie Klavier und Harmonielehre bei Carl Nielsen. Schon in dem Jahr, als er sein Studium abschloss, trat er zum ersten Mal öffentlich als Solist auf. Anschließend setzte er seine Ausbildung in Kopenhagen bei Emil Telmányi und in Berlin bei Willy Hess fort. Wieder zurück in Dänemark er hielt er eine Stelle als Geiger im Königlichen Dänischen Orchester. Doch schon wenig später, 1923, stellte er sich als Kandidat für die Leitung der Berliner Philharmoniker vor, die nach dem Tod von Artur Nikisch im Jahr zuvor nun Wilhelm Furtwängler als Chefdirigenten hatten. Er setzte sich gegen 14 Mitbewerber durch und freute sich, mit dem großen Dirigenten zusammenarbeiten zu können. Das vorliegende Doppelalbum ist die erste Veröffentlich der raren Live-Aufnahmen der Violinkonzerte von Ralph Vaughan Williams und William Walton, dazu kommen Stücke von Frederick Delius, Paplo der Sarasate, Fritz Kreisler, Franz Schubert und Joseph Haydn.