Zwischen dem zehnten und zwölften Jahrhundert wurden Horaz' „Carmina“ in Klöstern gesungen, und so die klassische Poesie in der mittelalterlichen Kultur bewahrt. In dieser Aufnahme lässt Stefano Albarello vierzehn dieser Oden wieder aufleben, die aus alter neumischer Notation rekonstruiert wurden, zusammen mit einer einzigartigen Melodie aus Terence's „Eunuchus“. „Vocem cum cithara dedit” offenbart eine vergessene Welt, in der lateinische Verse, Rhythmus und Melodie verschmolzen – das lebendige Echo der Antike, das durch das Mittelalter hallt. Der italienische Sänger, Musiker und Toningenieur Stefano Albarello, der vor allem mit seinem Ensemble Cantilena Antiqua schon viele Alben aufgenommen hat, singt selbst und spielt Kithara und Lyra.