"Schöne Welt, wo bist Du?" Diese Worte von Friedrich Schiller stehen am Anfang dieses neuen Projekts, einer Erkundung von Existenz, Wandern und Trauern. Coline Dutilleul hat ein Programm erdacht, in dem Tastenwerke von Johann Sebastian Bach und Lieder von Franz Schubert zu Themen wie Melancholie und Tod widerhallen: innere Zustände, die die Musik durch Tempo, Textur und Harmonie spürbar machen. Diese Werke zeichnen eine Reise nach, die von Abwesenheit und Widerstandsfähigkeit geprägt ist, in der Unruhe, Verzicht und Besänftigung einander ablösen wie die Phasen der Trauer.