RIC494
Unter den Arkaden des Markusplatzes zieht ein Consort von Violinen durch die venezianische Nacht. Von der Basilika zu den aristokratischen Salons, von den Straßen bis in die Tavernen folgen die Violinisten dem Rhythmus des Alltags; in diesem Sinne finden die Violinen, damals noch neue Streichinstrumente in unterschiedlichen Größen und Stimmlagen, allmählich ihren Platz im musikalischen Leben des 16. Jahrhunderts. Anhand der Orte, an denen die Musik die Stadt der Dogen durchdrang, kreiert Sulla Piazza ein lebendiges musikalisches Fresko, das Gebet und Tanz bis zum Morgengrauen begleitet.