Traditionell gilt die Gitarre als Domäne der spanischen Musik. Timothy Bowers, 1954 in der Nähe von London geboren, hat jedoch eine eher englische Seite des Instruments entdeckt: zurückhaltende Emotionen, ausgedrückt in einer zugänglichen Sprache, ungezwungene Eleganz, klare und reine Klangtexturen sowie eine gewisse Zurückhaltung. Durch die Erweiterung ihres Bezugsrahmens besitzt ein Großteil dieser Musik die behutsame Feinheit eines japanischen Aquarells sowie eine volksliedhafte Grundierung, der dem Instrument selbst entstammt. Dieses Album, das erste, das Bowers’ Gitarrenmusik gewidmet ist, wird von Musikern gespielt, mit denen er eng zusammengearbeitet hat: der Gitarristin Saki Kato und dem Gitarristen Hugh Millington sowie der Sopranistin Vanessa Bowers. Die Aufnahmen wurde vom Komponisten selbst betreut.