Der in Wales geborene und lange in Manchester lebende Komponist Robin Stevens durchlief in seinem kompositorischen Schaffen zwei deutlich voneinander getrennte Phasen. Nach einer längeren krankheitsbedingten Unterbrechung wandte er sich verstärkt großformatigen Orchesterwerken zu und schuf mehrere Konzerte sowie sinfonisch angelegte Kompositionen.
Die Tondichtung „Mourning into Dancing“ war Stevens’ erstes Werk für großes Orchester und verbindet farbenreiche Instrumentation mit rhythmischer Energie und ausgeprägtem Gespür für orchestrale Dramaturgie. Das groß angelegte Konzert für Bratsche und Orchester entfaltet über vier Sätze hinweg sinfonische Dimensionen, wobei die Soloviola das musikalische Geschehen gleichermaßen antreibt und kommentiert. Dazwischen steht das leichtere „Concert Rondo“ für Flöte und kleines Orchester als bewusst kontrastierendes Werk innerhalb des Programms.
Wie bei den beiden Ausgaben zuvor, dirigiert Paul Mann das Royal Scottish National Orchestra. Die Flötistin Katherine Bryan und der Bratschist Paul Silverthorne übernahmen die Soloparts beim „Concert Rondo“ bzw. dem Bratschenkonzert.
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