Steve Elcock – 1957 im Vereinigten Königreich geboren, aber seit langem in Frankreich ansässig – wurde kürzlich von einem Komponistenkollegen in der amerikanischen Zeitschrift Fanfare als ‚der größte lebende Sinfoniker’ bezeichnet. Alle elf Sinfonien, die er bisher komponiert hat, befassen sich auf unterschiedliche Weise mit dem groß angelegten Aufbau und der Auflösung von Spannung, eher in der Art der späteren Nielsen-Sinfonien – die halbstündige Spanne seiner vierten Sinfonie versöhnt auch Tonalität und Atonalität in ihrem wilden und energischen Bogen. Elcock bringt gern volkstümliche Elemente in seine Musik ein, und ein volkstümlicher Tanz belebt sein Bratschenkonzert gebührend. Diese Hauptwerke werden hier durch zwei großherzige Orchesterstücke ergänzt, die zu Publikumslieblingen werden könnten. Kenneth Woods dirigiert das Moravian Philharmonic Orchestra und an der Bratsche ist Paul Silverthorne zu hören.