Die Musik des in Yorkshire geborenen Arnold Cooke (1906–2005) – abwechselnd einfallsreich kontrapunktisch, lyrisch und energiegeladen – verdient es nicht, sogar zu Lebzeiten ihres Komponisten so wenig Beachtung gefunden zu haben. Dieses zweite Album, das alle fünf Streichquartette von Cooke präsentiert, unterstreicht seinen Ruf als einfallsreicher Handwerker, dessen Stil in der Tradition seines Berliner Lehrers Paul Hindemith und Béla Bartók steht. Alle drei hier zu hörenden Werke weisen überraschend starke tänzerische Elemente auf, die jedoch selbst in ihren leichteren Momenten durch eine gewisse emotionale Zurückhaltung à la Britten gemildert werden. Die Musik wird vom Bridge Quartet gespielt, bestehend aus Colin Twigg und Catherine Schofield (Violinen), Michael Schofield (Viola) und Lucy Wilding (Cello). Das Bridge Quartet ist ein Botschafter der englischen Musik, auch durch seine hervorragenden Aufnahmen. Die Gruppe ist viel auf Festivals in den USA, Frankreich, Spanien, Italien, Kroatien, Bulgarien und Kenia gereist und ihre Musik wurde live in der BBC und durch verschiedenen europäischen Radiosendern übertragen.