Der Blick in die Unendlichkeit befreit! Der Mensch lebt in seiner engen Zeiträumlichkeit und erfasst mit seinem nur auf die angeblich „reale“ Sinneswelt fokussierten Verstand nur das Äußere seines Seins: er verliert sich in der Vielheit der Dinge. Ein Gefühl für die kosmische Verbundenheit aller Wesen ging verloren. Die drei Musikwerke dieser CD bieten einen Blick in die befreiende Unendlichkeit jenseits der Dinge an: In "The Birds" wird – sogar nach Prinzipien der mystischen Alchemie – die Welt der Vögel beschworen, die evolutionär mit dem Saurier verwandt sind und schon immer mit Gottheiten, mit Weissagung und mit grenzenloser himmlischer Freiheit verbunden waren. In "Fatal Harmonies" spielen die Harmonien des Renaissance-Komponisten Carlo Gesualdo mit Gegensätzen: Tod und negative Energien stehen diametral einer kühnen Genialität gegenüber. In "The Bells" wird dem Archetyp der Glocken nachgespürt, deren Klang seit Jahrtausenden den Menschen aufwachen lässt, zur Transzendenz führt und in die Unendlichkeit führt. Mit dem Ende des materiellen Denkens, könnte Frieden entstehen, deswegen steht zweimal das Thema „Frieden“ auf diesem Album im Vordergrund, im abschließenden „Dona nobis Pacem“ und im Mittelsatz „Der Schwan – Das Weiße“ des Violinkonzerts, weil diesem die Friedenshymne „El Cant des Ocells“ (Song of the Birds) des katalanischen Cellisten und Humanisten Pablo Casal zugrunde liegt.