Mit Ausnahme der beliebten Potpourri-Ouvertüre zu seiner Operette „Der Zigeunerbaron“ (1885) oder dem musikalischen Scherz „Perpetuum mobile“ versammelt das Programm der neuen CD von BR-KLASSIK zumeist weniger bekannte, doch kaum minder mitreißende Kompositionen des „Wiener Walzerkönigs“ Johann Strauß (Sohn), die im Studio produziert wurden. Johann Strauß (Sohn) hatte die unternehmerische Leidenschaft und künstlerische Meisterschaft seines Vaters geerbt. Es gelang ihm, das Repertoire weiter zu verfeinern und zu erweitern, vor allem in der Form des großen sinfonischen Konzertwalzers. Auch als Schöpfer von Operetten machte er sich einen guten Namen: „Die Fledermaus“ (1874), „Eine Nacht in Venedig“ (1883) oder „Der Zigeunerbaron“ (1885) wurden Welterfolge des Musiktheaters und bilden seitdem den Kernbestand des Goldenen Zeitalters der Wiener Operette. Auf dem vorliegenden Album sind der „Revolutions-Marsch“ op. 54 (1848) zu hören, außerdem „Perpetuum mobile – Ein musikalischer Scherz“ op. 257 (1861), das Intermezzo aus der Operette „Tausend und eine Nacht“ (1871/1906), der Walzer „Carnevalsbilder“ op. 357 (1873) und die Schnellpolka „Vom Donaustrande“ op. 356 (1873) – beide nach Melodien aus der Operette „Der Carneval in Rom“, ferner der Walzer „Nordseebilder“ op. 390 (1879), die Ouvertüre zur Operette „Der Zigeunerbaron“ (1885), der „Csárdás“ aus Strauß’ einziger Oper „Ritter Pásmán“ (1892) sowie das musikalische Vorspiel „Klänge aus der Raimundzeit“ op. 479 (1898). Die CD hält außerdem eine Überraschung (als Bonus-Tracks) bereit…