Mit „Beethoven für Flöte und Klavier – Teil II“ ist die Fortsetzung und gleichzeitig der Abschluss der kleinen Reihe, die Ludwig van Beethovens Schaffen für diese Besetzung beleuchtet. Während die erste Veröffentlichung „But in my style!“ den Fokus auf die späten Werke legte, widmet sich das neue Doppelalbum der frühen Wiener Phase des Komponisten. Hier tritt die Flöte nicht nur als ad libitum-Instrument auf, sondern rückt als klangliches Zentrum der Kompositionen und Bearbeitungen in den Vordergrund. Das Spektrum reicht von einer vom Komponisten selbst korrigierten und autorisierten Bearbeitung bis hin zu Adaptionen Friedrich Hermanns. Auf diese Weise öffnet die Auswahl zugleich ein Fenster zur historischen Rezeption von Beethovens Werken. Im Zusammenspiel mit dem ersten Teil entsteht so ein facettenreiches Panorama des Beethoven’schen Œuvres für Flöte und Klavier. Sowohl bei der Sonate in G-Dur als auch bei der Serenade in D-Dur handelt es sich um Bearbeitungen von Friedrich Hermann, die hier als Ersteinspielung vorliegen. Die Stücke wurden wiederum von Johannes Hustedt (Flöte) und Sontraud Speidel (Klavier) eingespielt.