Les Chemins qui montent baut auf Amel Brahim-Djellouls erstem Album auf, das dem kabylischen Repertoire gewidmet war, und verleiht ihm eine neue orchestrale Dimension. Die Kabylen, eine indigene Berber-Volksgruppe in Nordost-Algerien hat eine phantasievolle Kultur und Sprache, aus der Thomas Keck Lieder von Idir, Djamel Allam, Djurdjura und Taos Amrouche arrangiert und die Gedichte von Rezki Rabia verton hat. Unter der Leitung von Benjamin Levy und dem Orchestre National de Cannes präsentiert das Album diese Lieder in einem neuen Licht, bereichert durch den Fokus auf Klangfarbe, sprachliche Phrasierung und Rhythmus. Das Ensemble offenbart die zeitlose Kraft eines Repertoires, das auch im sinfonischen Kontext aufblüht.