Es war auf amerikanischem Boden, als Antonín Dvořák (1841–1904) mit der Komposition seines Cellokonzerts begann. Frei von jeglichen Vorurteilen hatte er während seines langen Aufenthalts in den Vereinigten Staaten von Amerika ein großes Interesse an der Kultur der amerikanischen Ureinwohner und Afroamerikaner entwickelt.
Raphaël Jouan, der sich als Teil seines Trios oder seines Duos mit Akkordeon zwischen Klassik, Jazz, Improvisation und Weltmusik bewegt, konnte gar nicht anders, als für die Aufgeschlossenheit des tschechischen Komponisten empfänglich zu sein. Und als er sich bei seinem Aufnahme-Debüt mit Orchester dafür entschied, sich an diesem symbolträchtigen Werk zu versuchen, dann nur, um ein gemeinsames Abenteuer zu erleben und diese, mit Musikern, die ihm am Herzen liegen, zu teilen.