Vier bedeutende Komponisten — François Couperin, Antoine Forqueray, Marin Marais und Jean-Philippe Rameau — sind hier in einer Art musikalischer Gegenüberstellung vereint. Anhand einer Reihe musikalischer Porträts zeigen Myriam Rignol, Yoko Kawakubo und Julien Wolfs unterschiedliche Aspekte ihres Schaffens. Die Stücke reichen von Couperins zurückhaltender Eleganz über Forquerays expressive Tonsprache bis hin zu Marais’ charakteristischem Gambenspiel und Rameaus prägnanter Klangsprache; jedes entwirft dabei ein eigenes musikalisches Profil. Das Ensemble Les Timbres interpretiert diese Werke in einem ausgewogenen, klaren Stil. Dabei treten auch Bezüge zwischen den Komponisten hervor, die sich in wechselseitigen Anspielungen und Widmungen zeigen. Auf diese Weise erscheint das Repertoire in einem heutigen Kontext und eröffnet ein breites, differenziertes Ausdrucksspektrum.