Alena Baeva und Vadym Kholodenko beginnen mit der Einspielung der kompletten Sonaten für Violine und Klavier von Beethoven. Alena gilt als vielseitige Geigerin mit magnetischer Bühnenpräsenz und tritt mittlerweile mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten auf, während Vadym seit seinem Gewinn der Goldmedaille beim Van Cliburn Wettbewerb 2013 zu den beeindruckendsten Pianisten seiner Generation zählt. Seit mehr als zehn Jahren bilden sie ein eng verbundenes und äußerst gefragtes Duo (auf und neben der Bühne). Die drei auf dieser Aufnahme versammelten Sonaten (Op. 12 Nr. 3, Op. 24 „Frühling“ und Op. 47 „Kreutzer“) entstanden zwischen 1797 und 1803 – eine Phase, in der Beethoven sowohl seine erste große Anerkennung auf europäischen Bühnen erfuhr als auch die ersten Anzeichen seiner Schwerhörigkeit bemerkte... Baeva und Kholodenko arbeiteten mit der Bärenreiter-Ausgabe von 2020 und führten intensive Recherchen zu ihren interpretatorischen Entscheidungen durch: Phrasierung, Verzierungen und Tempi sind das Ergebnis dieser Forschungsarbeit und der zeitgenössischen Quellen.