Olga Pashchenko und Il Gardellino präsentieren ihre dritte Aufnahme von Mozarts Klavierkonzerten. Die beiden ersten Folgen (ALPHA726 und ALPHA942) von Presse und Publikum sehr positiv aufgenommen wurden: „Der mitreißendste ‚authentische‘ Mozart, den ich je gehört habe“, schrieb The Spectator...
Im Januar 1776 komponierte Mozart sein Klavierkonzert Nr. 6, gefolgt vom achten im April. Der damals 20-Jährige wollte die Salzburger Aristokratie nicht schockieren und schrieb einfache Musik, die uns jedoch „in die ruhige Sanftheit eines Paradiesgartens versetzt, ganz im Stil von Glucks und Rameaus ‚Champs-Elysées‘“, wie Olivier Messiaen sagte. Das am 30. September 1784 fertiggestellte Konzert KV 465 ist hinsichtlich seines Uraufführungstermins nach wie vor geheimnisumwittert. Es wird vermutet, dass Mozart es im Februar 1785 in Wien vor Kaiser Joseph II. aufführte. Anwesend war auch sein Vater Leopold, der seiner Tochter Maria Anna schrieb, Wolfgang habe triumphiert und der Kaiser habe seinen Hut gezogen und „Bravo Mozart!“ gerufen. Wie bei allen ihren Aufnahmen hat Olga Pashchenko auch hier die passenden Instrumente ausgewählt: eine Kopie des Anton-Walter-Hammerflügels (ca. 1792) von Paul McNulty und eine Kopie des Tangentenklaviers Spath & Schmahl (Regensburg, 1794) von Chris Maene.