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„Das einzige Violinkonzert, das Richard Strauss im Alter von gerade einmal 18 Jahren komponierte, ist ein wunderschönes, energiegeladenes und brillant strukturiertes Werk, das bereits zahlreiche Anspielungen und Merkmale seines späteren Stils aufweist“, sagt Alena Baeva. Mit ihrem langjährigen musikalischen Weggefährten Paavo Järvi und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen hat sie die idealen Partner gefunden, um dieses relativ selten aufgeführte Konzert sowie ein weiteres frühes Meisterwerk aufzunehmen: Bartóks Erstes Violinkonzert, das im Grunde ein Liebesbrief an die neun Jahre jüngere Geigerin Stefi Geyer ist. Das „Stefi-Thema“ (D – F♯ – A – C♯) bildet die Grundlage des ersten Satzes … doch sie hat es nie gespielt, da sie sich wenige Tage vor der Fertigstellung seines Konzerts von ihm getrennt hatte … Bartóks Erste Rhapsodie für Violine und Orchester rundet dieses Programm ab. Nur wenige Tage nach der Uraufführung reiste der Komponist nach Bremen zu seinem nächsten Konzert im Glockensaal, wo 94 Jahre später diese Aufnahme entstand.