Der kasachische Pianist Alim Beisembayev präsentiert unter der Leitung von Howard Griffiths in Folge 14 der Reihe „Next Generation Mozart Soloists” Mozarts zwei letzte Klavierkonzerte. Zwei Jahre liegen zwischen dem Konzert KV 503 und dem Konzert KV 537, das im Februar 1788 entstand. Es trägt den Beinamen „Krönungskonzert“, weil der Komponist es in Frankfurt zur Krönung von Kaiser Leopold II. spielte: „Beide Werke sind in erster Linie majestätisch, zeigen aber auch Momente der Verspieltheit, Zärtlichkeit und manchmal Nostalgie. Auch opernhafte Passagen sind häufig zu hören", sagt Alim Beisembayev, der sowohl in Russland als auch an der Royal Academy of Music in London studierte. "Lange Zeit dachte ich, seine Musik würde nur von Kindern gespielt ... Vielleicht verstehen wir Mozart am besten als Kinder, bevor wir ein Verlangen nach „Interpretation” verspüren. Ich finde, Mozarts Musik sollte rein und unschuldig klingen.”