Miguel Bonal wurde 1999 in Saragossa geboren und begann bereits mit sieben Jahren, Viola da gamba zu spielen. Sein Studium setzte er an der Escola Superior de Música de Catalunya fort, das er mit höchsten Auszeichnungen abschloss.
Für sein erstes Solo-Rezital, das im Rahmen der jungen Talenten gewidmeten Serie „Baroque Stories“ erscheint, hat er ein Programm aus maßgeblichen Werken für die Viola da gamba zusammengestellt – ergänzt um klug gewählte Transkriptionen. Es reicht von der kraftvollen, markigen Musik eines Tobias Hume über die raffinierte Eleganz von Marin Marais und Carl Friedrich Abel bis zur virtuosen Spielfreude eines Johann Schenck und der stilistischen Meisterschaft Telemanns. Miguel Bonal lässt uns zudem das ganze Geheimnis von Bachs zweiter Cellosuite d-Moll erleben, hier auf der Viola da gamba gespielt. Und er wagt den Sprung ins 19. Jahrhundert mit Gabriel Faurés berühmtem Après un rêve und Francisco Tárregas Recuerdos de la Alhambra – ein weiterer Beweis dafür, dass dieses Instrument die Jahrhunderte mühelos überdauert.