Liebe, Drama und Verrat unter der Sonne Siziliens: Dieses „Pasticcio" aus Volksmelodien und Musik „gelehrter" Komponisten entstand aus der Liebe von Leonardo García Alarcón und den Sängern und Musikern der Cappella Mediterranea zu kalabrischen, sizilianischen und neapolitanischen Liedern aus dem 17. und 18 Jahrhundert. Sie interpretieren Musik von Alessandro Scarlatti und Sigismondo d'India, die beide in Palermo geboren wurden, sowie Werke aus der außerordentlich reichen Sammlung der St. John's Co-Cathedral in Malta (vor allem von Vincenzo Tozzi). Leonardo García Alarcón komponierte außerdem eine fünfstimmige Fuge über „La canzone di Cecilia“. Mit diesem vielseitigen Programm war die Cappella Mediterranea bereits viele Jahre im Konzert erfolgreich—nun ist es auch als Album erhältlich.