ür sein Album „Water & Fire“ stellt Rupert Egerton-Smith ein Programm zusammen, das die Verbindung von Musik und Bildhaftigkeit in den Mittelpunkt rückt. Ausgangspunkt ist seine Beschäftigung mit der Frage, wie Komponisten durch Harmonik, Melodik, Klangfarbe und Textur atmosphärische Räume und erzählerische Szenen entstehen lassen.
Die Auswahl der Werke folgt dabei einer übergreifenden Idee: Wasser und Feuer als musikalische Elemente. Das Programm verbindet Stücke, die die unterschiedlichsten Erscheinungsformen dieser beiden Motive aufgreifen – vom Schimmern eines Brunnens und der Bewegung von Wellen bis zu flackernden Flammen und Feuerwerk.
Zugleich legt Rupert Egerton-Smith Wert darauf, selten gespielte oder ungewöhnlich kombinierte Werke in einen neuen Zusammenhang zu stellen. So entsteht ein dramaturgisch angelegtes Programm, in dem jedes Stück seine eigene musikalische Geschichte erzählt und zugleich Teil eines größeren Ganzen wird.