Edward Cowies „Darkness into Light“ ist eine atemberaubende Sammlung von Werken für Harfe und Flöte, die von Alice Giles (Harfe) und Laura Chislett (Flöte), zwei der weltweit führenden Solistinnen auf diesen Instrumenten vorgetragen werden. Das Album enthält zwei große Werke für Soloflöte und Soloharfe, ein Duo für beide Instrumente, das speziell für Giles und Chislett geschrieben wurde, und das Titelstück, eine fantastische Dreier-Improvisation für Flötistin, Harfenistin und Edward Cowie selbst am Klavier. Edward Cowie ist eine der bemerkenswertesten Stimmen in der zeitgenössischen Musik und wird von vielen als der ‚führende zeitgenössische Komponist von Musik mit Bezug zur Natur’ (Fanfare) angesehen. Cowie ist ein bemerkenswerter Universalgelehrter, der als Komponist, bildender Künstler und Naturwissenschaftler bekannt ist. „La Primavera“ ist eine Serie von ‚Klangporträts’ für Soloflöte, inspiriert von den neun Figuren in Botticellis Gemälde, einem der schönsten, geheimnisvollsten und kryptischsten Gemälde aller Zeiten. Die Reihe der Varianten folgt den Figuren auf dem Gemälde von links nach rechts, die von Zephyrus in die Musik „geblasen“ werden, was dem Atem der Flötistin entspricht. Auf dem Gemälde sind die meisten Figuren entweder tanzend oder in tanzähnlichen Posen zu sehen, was eine Verbindung zu „Harlekin Dances“ für Harfe solo herstellt, einem der ‚Satelliten’-Werke, die von Figuren aus Cowies „Opera Commedia“ (1977) inspiriert sind. In „Harlequin Dances“ verbindet Cowie die Musik des 16. Jahrhunderts mit einigen der Gesten und theatralischen Mittel der Commedia selbst. „Australian Water Music“ für Flöte und Harfe ist inspiriert von den Ozeanen und Süßwasserseen Australiens und auch von Händels „Wassermusik“, die für Edward Cowie sowohl als Komponist als auch als bildender Künstler ein immer wiederkehrendes Thema ist. Die enormen Geschwindigkeiten von Flöte und Harfe fangen die Geschwindigkeit eines Wasserstroms und seinen flüssigen Klang ein.