Auf ihrem Album „Cocteau“ erkundet Isabelle O’Connell die musikalischen Bezüge und den künstlerischen Geist des vielseitigen und einflussreichen französischen Künstlers, Filmemachers, Romanciers und Dichters Jean Cocteau (1889–1963). Im Laufe seines Lebens arbeitete Cocteau mit den legendären Ballets Russes zusammen, war an bedeutenden Kunstbewegungen wie dem Kubismus und dem Surrealismus beteiligt und zählte zu den wichtigsten frühen Avantgarde-Regisseuren des Kinos.
O’Connells „Cocteau“ zentriert sich um das brandneue Werk „Cocteau“ der irischen Komponistin Rhona Clarke, das eigens für O’Connell geschrieben wurde. Es erklingt nach der Musik von Cocteaus Zeitgenossen und Weggefährten im Paris vor einem Jahrhundert. Dabei hört man Musik von Erik Satie, Igor Strawinsky, Darius Milhaud sowie den Mitgliedern der „Groupe des Six” (Georges Auric, Louis Durey, Arthur Honegger, Darius Milhaud, Francis Poulenc, Germaine Tailleferre), für die Cocteau eine Galionsfigur war.