Die sieben Werke auf diesem Album „Brass for Uncommon Times“, die zwischen 2004 und 2022 komponiert wurden, spiegeln die Sorgen und Krisen unserer Zeit wider. Dazu gehören die Pandemie, rassistische Unruhen, globale Konflikte, Reflexionen über die Realitäten des Krieges, der allgegenwärtige Einsatz von Waffengewalt, Umweltverschmutzung und soziale Unruhen. Die Musik oszilliert zwischen Kampf und Feierlichkeit und vermittelt Hoffnung, dass unsere gemeinsamen Erfahrungen dazu beitragen, die Zukunft zum Besseren zu gestalten. „Brass for Uncommon Times“ ist ein All-Star-Kollektiv aus 40 erstklassigen Blechbläsern und Schlagzeugern, die sozial relevanten Werken eine Stimme verleihen, um zum Aufbau einer besseren Zukunft beizutragen. Die Ensemblemitglieder stammen aus dem DMV-Gebiet (DC, Maryland, Virginia) in den Vereinigten Staaten und sind mit den renommiertesten Orchestern, Militärkapellen und Universitäten der Region verbunden. Diese Stücke setzen sich mit gesellschaftlicher Spaltung, rassistischer Ungerechtigkeit, Waffengewalt, globalen Krisen und Krieg auseinander und suchen gleichzeitig nach Hoffnung, Resilienz und Verbundenheit. Mit dem Ziel, durch Musik eine engagiertere und gerechtere Gesellschaft zu schaffen, hat der Dirigent Brian Kaufman Ideen und Projektergebnisse auf fünf Kontinenten an Orten wie den Vereinten Nationen, der Ford Foundation, der University of Oxford und der Yale University vorgestellt. Er ist außerordentlicher Professor für Musik an der University of Maryland, Baltimore County (UMBC). Die Stücke auf dem Album stammen von Valerie Coleman, Satoshi Yagisawa, Barbara York, Katahj Copley, Harrison Collins, Katelyn Petersen und Félix Mendoza.