Franz Liszts facettenreiche Kreativität zeigte sich auch in seinem lebenslangen Engagement für Transkriptionen und Transformation, wobei er das Klavier als Medium nutzte, denn es ist in der Lage, die Klangfarben, Gesten und das emotionale Gewicht von Stimmen und Orchestern gleichermaßen aufzunehmen. Von der deklamatorischen Kraft und den treibenden Rhythmen des früheren „Schnitterchor aus dem Entfesselten Prometheus“ bis hin zu verschiedenen späten Meditationen über „An die Künstler“ zeichnen diese Werke Liszts künstlerische Entwicklung nach – von der selbstbewussten Rhetorik seiner frühen Reifezeit bis hin zur verdichteten, experimentellen Sprache seiner letzten Lebensjahre. Unsere fortlaufende Franz-Liszt-Piano-Edition ist bereits zu einer international anerkannten Referenz für seine größten Werke geworden sowie für seltener gespielte frühe Fassungen, Transkriptionen und andere Raritäten. International Piano erklärte, dass ‚Wissenschaftler sich auf diese Veröffentlichung stürzen werden’, in Bezug auf Teil 53 (Naxos 8.573773), der auch von MusicWeb International als ‚erstklassig’ und mit ‚exzellentem Klang’ bewertet wurde.