Felix Draesekes frühe Verbundenheit mit der Musik von Franz Liszt und Richard Wagner prägte seine eigenen Kompositionen dieser Zeit, nicht zuletzt seine „Sonate quasi Fantasie in cis-Moll“, ein Werk von üppiger wagnerischer Offenheit und zugleich ballettartiger Leichtigkeit. Es markierte zudem einen bedeutenden Wendepunkt von einem revolutionären Stil hin zu einem konservativeren Ansatz. Wie Liszt ihm schrieb: ‚Seit Schumanns Sonate in fis-Moll kenne ich kein bedeutenderes Werk dieses Genres mehr.’ Auf dem Programm stehen zudem eine virtuose „Grande Fantaisie“, zwei charaktervolle „Fantasiestücke“ und Chopin-ähnliche Charakteristika in der „Valse-Nocturne“. Vladimir Aćimović (geb. 2002 in Niš), Preisträger internationaler Wettbewerbe, hat unter anderem beim Internationalen Robert-Schumann-Klavierwettbewerb in Düsseldorf und beim Arthur-Rubinstein-in-Memoriam-Wettbewerb Spitzenpreise gewonnen. Er trat europaweit und in den Vereinigten Staaten auf, unter anderem an der Wiener Staatsoper und in der Harris Hall. Vladimir Aćimović ist in allen bedeutenden Konzertsälen seines Heimatlandes aufgetreten und regelmäßig zu Gast in nationalen Rundfunksendern.