Alfred Schnittkes Werk trägt eine unverkennbare persönliche Handschrift, die sehr unterschiedliche Stilwelten miteinander verbindet. Die zutiefst fesselnden Werke dieses Programms zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Ausdruckskraft und Klangvielfalt aus. Von den eindringlichen Klängen des präparierten Klaviers in seinem ersten „Concerto Grosso“ bis hin zur verspielten Theatralik von „Moz-Art“ (nach dem Fragment KV 416d) vereint dieses Album alle Werke Schnittkes für zwei Violinen, sowohl mit als auch ohne Orchester.
Der Geiger Friedemann Eichhorn ist einer der kreativsten und vielseitigsten Musiker seiner Generation, der sich sowohl bei der Aufführung von Musik des Frühbarocks auf historischen Instrumenten als auch bei klassischen und zeitgenössischen Werken mit renommierten Orchestern und Kammermusikpartnern gleichermaßen zu Hause fühlt. Neben vielen anderen Werken hat Friedemann Eichhorn die gesamten Violinkonzerte des französischen Virtuosen Pierre Rode wiederentdeckt und erstmals aufgenommen. Er hat die Weltpremieren von Fazıl Says „Violinsonate Nr. 2“, den Transkriptionen von „Tristan und Isolde“ sowie dem „Violinkonzert Nr. 2“ gespielt.
Vadim Gluzman gilt allgemein als einer der führenden Konzertkünstler der Gegenwart. Er tritt mit den weltweit führenden Orchestern und Dirigenten auf und spielt Uraufführungen von Werken von Komponisten wie Sofia Gubaidulina, Erkki-Sven Tüür, Michael Daugherty und Lera Auerbach. Seine Auftritte sind weltweit über Livestreams, Rundfunkübertragungen und einen beeindruckenden Katalog preisgekrönter Aufnahmen zu hören.