Diese Aufnahme geht auf zwei zentrale Impulse zurück: zum einen auf Guilhem Kusniereks Mut, Werke des französischen Repertoires, die man nicht mit der Posaune verbindet, auf diesem Instrument zu interpretieren, und zum anderen auf den Herzenswunsch seines Kammermusikpartners und Freundes Christopher Park, sich für Paul Hindemiths allzu oft vernachlässigte Sonate für Posaune und Klavier einzusetzen. Auf ihrem Album kombinieren sie diese Sonate mit Werken von Claude Debussy und Charles Koechlin sowie mit Liedern von Paul Hindemith, die sie für Posaune und Klavier bearbeiteten. Hindemith widmete die Lieder seiner Frau Gertrud, die in ihrer Jugend eine Gesangsausbildung genossen hatte und fließend Französisch sprach. Der Titel "Hindemith in Paris" spannt den Bogen über die Idee und das Programm des Albums.