Mit dem Violinkonzert D-Dur op. 77 und der Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 beginnt Johannes Leertouwer eine Gesamteinspielung der Orchesterwerke von Johannes Brahms auf historischen Instrumenten. Gemeinsam mit der Nieuwe Philharmonie Utrecht nähert er sich den bekannten Werken aus der Perspektive der historischen Aufführungspraxis und greift dabei Ausdrucksmittel wie Rubato, Portamento und flexible Tempogestaltung auf.
Solist im Violinkonzert ist der Geiger Shunske Sato. Die Aufnahme verbindet die Beschäftigung mit historischen Spieltechniken mit dem transparenten Klangbild des Originalinstrumentariums und eröffnet damit einen anderen Blick auf zwei zentrale Werke des romantischen Orchesterrepertoires.
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