Anlässlich des 150. Geburtstags von Maurice Ravel haben sich die Pianistin Élisabeth Pion, die Harfenistin Valérie Milot, das TroisRivières Symphony Orchestra und der Dirigent Alain Trudel zusammengeschlossen, und ein Album geschaffen, das die subtilen Verbindungen zwischen Klavier und Orchester im Werk des französischen Komponisten erkundet. Unter dem Titel „Ravel – Le Tombeau de Couperin and Concertante Works“ bietet diese Aufnahme eine raffinierte und strahlkräftige Interpretation mehrerer bedeutender Werke aus Ravels Repertoire. Das von Alain Trudel als Hommage an Ravels charakteristische Bescheidenheit und Eleganz konzipierte Programm hebt einen orchestralen Ansatz hervor, der von der Kammermusik und den Klavierkompositionen des Komponisten inspiriert ist. Das Album enthält insbesondere „Le Tombeau de Couperin“ in seiner vollständigen Orchesterfassung, einschließlich Kenneth Heskeths Orchestrierungen für die Fuge und die Toccata, die berühmte „Pavane pour une infante défunte“, „Introduction et Allegro für Harfe und Orchester“ sowie das extravagante „Konzert in G-Dur“. Élisabeth Pion, Gewinnerin des Honens-Wettbewerbs 2025, zeichnet sich durch einen Stil aus, der Sensibilität und Intensität vereint. Valérie Milot, eine führende Persönlichkeit der kanadischen Harfenwelt, bringt die ganze Fülle ihres Klangs und ihrer künstlerischen Vision ein. Unter der Leitung von Alain Trudel entfaltet das OSTR eine farbenprächtige orchestrale Palette und bringt sowohl die Intimität als auch den verspielten, modernen Geist Ravels zur Geltung.