Die „coole“ Miss June Christy wird in einer fantastischen Jubiläums-Sammlung mit ihren besten Musikstücken aus den Jahren mit Stan Kenton und Pete Rugolo präsentiert. Die in Illinois geborene Shirley Luster (1925–1990) wurde als June Christy eine der führenden Figuren der von Anita O’Day gegründeten Gesangsschule und avancierte mit ihrer coolen Stimme zu einer der erfolgreichsten Jazzsängerinnen. Nach ihrer Solokarriere im Jahr 1947 war sie regelmäßig in den Charts vertreten, gilt jedoch als eine der am meisten unterschätzten Sängerinnen der Post-Swing-Ära. Sie war mit einer gesunden, aber eigentümlich sinnlichen Stimme gesegnet und ihre strahlende, sprudelnde Persönlichkeit kam in all ihren Darbietungen zum Ausdruck. Sie war sowohl in schnellen Swing-Nummern als auch in nachdenklichen Balladen überzeugend.
Das Album „June Christy Sings Something Cool“ präsentiert die Crème de la Crème ihres Repertoires aus ihrer Blütezeit von 1945 bis 1960: 19 Titel mit dem Stan Kenton Orchestra oder den Kentones, darunter ihre beiden Millionen-Seller „Tampico“ und „Shoo Fly Pie And Apple Pan Dowdy“, aber auch unvergessliche Interpretationen von „How High The Moon“, „It’s Been A Long, Long Time“, „Across The Alley From The Alamo“ und „Willow, Weep For Me“. Außerdem enthält das Album drei ruhige Titel, bei denen sie nur von Stan Kenton am Klavier begleitet wird.