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Between Fire and Silence
 
Munk-Nielsen, David
Between Fire and Silence
 Erschienen am: 19.Jun.2026
 Komponist:  Schumann, Robert / Sibelius, Jean
 Label:  OUR Recordings
 Art. Nr.: 8.226938
 Kategorie:  Soloinstr. ohne Orchester
 Format: CD
 EAN: 0636943693827
„Between Fire and Silence“ ist das Debütalbum des jungen dänischen Pianisten David Munk-Nielsen, das ein Programm präsentiert, das die romantischen Welten von Robert Schumann und Jean Sibelius vereint. So unternimmt Munk-Nielsen eine Reise durch eine facettenreiche musikalische Landschaft, die von Kontrasten zwischen Intimität und Leidenschaft, Nachdenklichkeit und Intensität geprägt ist. Im Mittelpunkt des Albums stehen zwei zentrale Klavierwerke von Schumann: „Kinderszenen“, op. 15, und die monumentale „Fantasie“, op. 17. In den „Kinderszenen“ blickt Schumann durch eine Reihe poetischer Miniaturen auf die Kindheit zurück. Stücke wie die berühmte „Träumerei“ offenbaren die zutiefst lyrische Stimme des Komponisten und seine Gabe, tiefgreifende Emotionen in einem kleinen musikalischen Rahmen auszudrücken. Die kurz darauf komponierte „Fantasie“, op. 17, repräsentiert die andere Seite von Schumanns künstlerischer Persönlichkeit. Von gewaltigem Ausmaß und emotionaler Bandbreite ist das Werk erfüllt von Sehnsucht, Leidenschaft und dramatischer Kraft – es entstand in einer Zeit, als Schumann von Clara Wieck getrennt war. Diese beiden Werke offenbaren die Dualität, die oft mit Schumanns künstlerischer Identität in Verbindung gebracht wird: die poetische Introspektion des Eusebius und die feurige Intensität des Florestan. Ergänzt wird Schumanns Musik durch ausgewählte Klavierstücke von Jean Sibelius aus op. 5 und op. 24. Obwohl Sibelius vor allem für seine Orchesterwerke und Sinfonien bekannt ist, bietet seine Klaviermusik einen intimeren Einblick in seine kompositorische Handschrift. Diese Miniaturen sind raffiniert, atmosphärisch und reich an subtilen Klangfarben und offenbaren eine ruhigere, aber zutiefst ausdrucksstarke Seite des finnischen Komponisten. Neben Schumanns „Kinderszenen“ bilden Sibelius’ Klavierwerke ein kontemplatives Gegenstück zur dramatischen Wucht der „Fantasie“. Das Programm entfaltet sich somit als Dialog zwischen zwei Komponisten und zwei musikalischen Welten, der nordische Lyrik mit deutscher romantischer Intensität in Einklang bringt.
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