Benjamin Brittens drei Cellosuiten zählen zu den bedeutendsten Solowerken für Violoncello seit Johann Sebastian Bach. Für Mstislaw Rostropowitsch komponiert, verbinden sie barocke Formen und englische Musiktraditionen mit einer unverwechselbar modernen Tonsprache. Jede der drei Suiten entfaltet dabei einen eigenen Charakter – von gesanglicher und tänzerischer Leichtigkeit bis zu dramatischer Zuspitzung und dunkler Innerlichkeit.
Pieter Wispelwey beschäftigt sich seit 45 Jahren mit diesen Werken. Seine neue Einspielung (seine zweite Gesamteinspielung) bündelt die Erfahrungen dieser langjährigen Auseinandersetzung und eröffnet einen persönlichen Blick auf Musik, die für ihn gleichermaßen erzählt, singt, tanzt und dramatische Szenen entstehen lässt.