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Schubert: Späte Streichquartette
 
Zemlinsky Quartet
Schubert: Späte Streichquartette
 Erschienen am: 08.Mai.2026
 Komponist:  Schubert, Franz
 Label:  Evil Penguin
 Art. Nr.: EPRC0084
 Kategorie:  Kammermusik
 Format: CD
 EAN: 0608917727128
Franz Schuberts Schaffen steht am Schnittpunkt zweier Epochen: Es erwächst aus der formalen Klarheit des Klassizismus, gehört aber durch seine expressive Sprache, seine emotionale Tiefe und seine zutiefst subjektive Weltsicht unverkennbar der Romantik an. Obwohl er heute zu den meistgespielten Komponisten seiner Zeit zählt, blieb ihm die volle Anerkennung zeitlebens verwehrt. Eine entscheidende Rolle in Schuberts Leben spielte sein Freundeskreis – Dichter, Musiker und Intellektuelle –, der sich regelmäßig zu den so genannten ‚Schubertiaden' traf. In den 1820er Jahren begann sich Schuberts Kompositionsstil jedoch merklich zu verändern. Sein sich verschlechternder Gesundheitszustand und das zunehmende Bewusstsein seiner eigenen Sterblichkeit führten zu einer Vertiefung des Ausdrucks und einem gewagteren Umgang mit der musikalischen Form. Schubert wandte sich immer intensiver den großen Gattungen zu - Sinfonien, Sonaten und Streichquartette - und suchte bewusst den Vergleich mit dem Erbe Ludwig van Beethovens. In dieser Zeit entstand das Streichquartett G-Dur, D 887, das 1826 vollendet wurde. Dieses Werk ist sein letztes vollendetes Streichquartett und zugleich einer der umfangreichsten und komplexesten Beiträge zur Gattung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sechs Jahre zuvor, 1820, komponierte Schubert den Quartettsatz in c-Moll, D 703, ein Fragment eines geplanten Streichquartetts, von dem nur ein einziger Satz (und ein Teil des langsamen Satzes) erhalten geblieben ist. Das Zemlinsky-Quartett, das 1994 noch während des Studiums gegründet wurde, hat sich zu einem vielbeachteten Beispiel der tschechischen Streichquartett-Tradition entwickelt. Das Zemlinsky-Quartett gewann unter anderem den Ersten Großen Preis beim Internationalen Streichquartettwettbewerb in Bordeaux 2010. Sein umfangreiches Repertoire umfasst mehr als 200 Werke, von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms und Antonín Dvořák bis hin zu Werken zeitgenössischer Komponisten. Die Mitglieder des Ensembles treten auch als Solisten auf und sind Preisträger mehrerer Wettbewerbe.
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