Für sein Solo-Debüt erkundet der Pianist Ivan Moshchuk die Verbindung zwischen Nikolai Medtner und Sergei Rachmaninov. Ihre unverwechselbaren Klavierzyklen – „Vergessenen Weisen“ und „Études-Tableaux“ – entstanden an der Schwelle zu einer gewalttätigen Epoche. Die auf edler Sensibilität basierenden Zyklen öffnen ein Tor zur Idee der „Vergessenen Weisen“: den Idealen einer verschleierten Welt. Hier wird die Musik zu einer Linse für die Erinnerung als einem Weg, der trotz des unerbittlichen Laufs der Zeit Bestand hat.