Für ihr drittes Album mit englischer Musik für Streicher haben John Wilson und die Sinfonia of London Werke von vier Komponisten zusammengestellt, die auch persönlich und künstlerisch miteinander verbunden waren. Im Mittelpunkt steht Benjamin Brittens „Serenade for Tenor, Horn, and Strings“, die hier mit Laurence Kilsby (Tenor) und Christopher Parkes (Horn) zu hören ist. Britten komponierte das Werk 1943 für Peter Pears und Denis Brain. Nach der erfolgreichen Uraufführung nahmen die beiden Solisten die Serenade zweimal auf: 1944 unter der Leitung des Komponisten und 1953 mit dem New Symphony Orchestra of London unter Eugene Goossens.
Goossens gehörte am Royal College of Music zu Brittens Lehrern und war auch mit John Ireland und William Walton künstlerisch verbunden. Britten und Walton wiederum wurden enge Freunde. Das Programm zeichnet diese Verbindungen mit Goossens’ „By the Tarn“, Irelands „Concertino pastorale“ und Waltons „Sonata for String Orchestra“ nach.