Neben ihren jeweiligen Solokarrieren treten Hélène Mercier und Louis Lortie regelmäßig als gefragtes Klavierduo auf. Beide sind in Montreal geboren und aufgewachsen und sie verbindet eine musikalische Partnerschaft, die bis in die 1980er Jahre zurückreicht; dabei haben sie eine musikalische Vertrautheit entwickelt, die sich überall in ihrem breit gefächerten Repertoire zeigt. Mit diesem Album setzen sie ihre Beschäftigung mit Werken von Claude Debussy fort. Das Programm umfasst Transkriptionen von Maurice Ravel, Henri Dutilleux, Alan Woollett, Émile Durand, Joan Roques sowie vom Komponisten einiger seiner bekanntesten Orchesterwerke („Prélude à l’après-midi d’un faune“, „Nocturnes“) und Solostücke für Klavier („Clair de lune“, „La Soirée dans Grenade“, „La plus que lente“, „Rêverie“). Diese stehen neben „Lindaraja“ und „En blanc et noir“, Originalkompositionen für zwei Klaviere. Mercier und Lortie wechseln sich bei diesen Werken für zwei Klaviere und Klavierduett als erster und zweiter Spieler bzw. Spielerin ab.