Der französische Komponist Florent Schmitt erhielt seine Ausbildung am Pariser Conservatoire, wo Gabriel Fauré, Jules Massenet, Théodore Dubois und Albert Lavignac zu seinen Lehrern gehörten. Nach dem Gewinn des Prix de Rome im Jahr 1900 wurde seine spätromantisch geprägte Musik bis zum Zweiten Weltkrieg regelmäßig in Frankreich aufgeführt. Danach geriet sein Werk zunehmend in Vergessenheit und wird heute nur noch selten gespielt.
Im Mittelpunkt dieses Albums steht die „Symphonie concertante“ mit dem Pianisten Peter Donohoe als Solisten. Die Aufnahme ist erst die zweite kommerzielle Einspielung des Werkes. „Çançunik“, eine für einen Wettbewerb der Compagnie française de radiophonie komponierte zweiteilige Suite, gewann den ersten Preis und erscheint hier erstmals auf Tonträger. Ergänzt wird das Programm durch „Three Dances“ und „Memorial“, eigenhändig verfasste Orchesterfassungen eigener Klavierwerke.