Barry Douglas hat seit dem Gewinn der Goldmedaille beim Internationalen Tschaikowski-Klavierwettbewerb 1986 in Moskau eine große internationale Karriere gemacht. Als gefragter Solist, Rezitalist und Kammermusiker ist er mit den meisten führenden Orchestern der Welt aufgetreten. Als künstlerischer Leiter der Camerata Ireland, des einzigen gesamtirischen Orchesters, und des Clandeboye Festivals zelebriert er sein irisches Erbe. „Celtic Nocturne“ kombiniert Nocturns von John Field, traditionelle irische Melodien und drei Kompositionen von Barry Douglas selbst, die alle den lyrischen, melodischen Charakter der irischen Musik aufweisen. Douglas' Liebe zu dieser Musik - und seine Verbundenheit mit ihr - ist von Anfang an offensichtlich; seine instinktive Musikalität und sein Lyrizismus scheinen durch. Das daraus resultierende Album, das dritte in seiner Reihe mit keltischer Musik, ist ein wunderbar einnehmendes und lohnendes Erlebnis.