Dieses Album präsentiert ein Programm für Violine solo mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer isländischer Musik. Ausgangspunkt ist „Hugleiðing“ (Meditation) von Karólína Eiríksdóttir, ergänzt durch Auftragswerke wie „Soliloquy“ von John Speight sowie „Fragile Stillness“ von Lilja María Ásmundsdóttir und Aria von María Huld Markan.
Mit „Ea Fantasia“ ist auch eine Eigenkomposition der Interpretin vertreten, inspiriert von „Alia Fantasia“ von Nicola Matteis Jr.. Dessen Spieltechnik des Bariolage verweist ebenso wie die programmatische Anlage auf zentrale Werke des Repertoires, darunter Fratres von Arvo Pärt und die Chaconne von Johann Sebastian Bach.
Die Aufnahme verbindet zeitgenössische Positionen mit historischen Bezügen und stellt die Solovioline in einen weiten kulturellen Kontext.