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Soltesz, Stefan / Imbrailo, Jacques / Selinger, Michaela - Pelléas et Mélisande

Soltesz, Stefan / Imbrailo, Jacques / Selinger, Michaela

Pelléas et Mélisande

In „Pelléas et Mélisande“, seiner einzigen vollendeten Oper, präsentiert Debussy Musik von introvertierter Zärtlichkeit und ein Libretto, das mehr andeutet als es tatsächlich verrät. Debussy hatte das gleichnamige Drama von Maurice Maeterlinck, das 1911 den Nobelpreis für Literatur gewann, 1893 am Théâtre des Bouffes-Parisiens gesehen. Zwischen 1893 und 1895 schuf Debussy ein frühes Beispiel der Gattung „Literaturoper", die das 20. Jahrhundert dominieren sollte. Stimm- und Sprachgestaltung herrschen dabei vor der Musik. Mit „Pelléas" entwarf Debussy eine Ästhetik, die gegen Wagners Musikdrama gerichtet war. Zehn Jahre lang beschäftigte sich Debussy mit der Vollendung seines Werkes, das schließlich am 30. April 1902 in der Pariser Opéra Comique (Salle Favart) uraufgeführt wurde. Mit dem südafrikanischen Bariton Jacques Imbrailo und Michaela Selinger in den Titelrollen sowie Vincent Le Texier als Golaud und Doris Soffel als Genevičve. Die Charaktere gleiten durch die Szenen und bringen die unaussprechbaren Gefühle mehr als überzeugend auf die Bühne. Eine fantastische Inszenierung!

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