CD des Monats

August 2014:

Hector Berlioz gehörte zur großen Fangemeinde des 1824 im griechischen Missolunghi verstorbenen Lord Byron, der mit seinem Harold-Versepos einen regelrechten Byron-Hype ausgelöst hatte. Die Zweite Symphonie von Berlioz mit dem Titel „Harold en Italie“ steht unter byron‘schem Einfluss. Das Versepos „Childe Harold’s Pilgrimage“ gibt allerdings nur den Titel. Berlioz vertont nicht das literarische Vorbild, er sieht und empfindet sich, wie Lord Byron selbst, als „Childe Harold“ und verarbeitet in seinem Werk eigene Empfindungen und Erlebnisse seines Italienaufenthaltes als Prix-de-Rome-Gewinner. Es ist also vielmehr „Berlioz als Harold in Italien“, der da zu uns spricht. Musikalisch beschreibt er die Reise eines jungen Mannes, der aus Enttäuschung über sein Luxusleben Zerstreuung in fremden Ländern sucht. Leonard Slatkin, der für Naxos bereits Berlioz‘ „Symphonie fantastique“ eingespielt hat und „das Potential des Orchestre National de Lyon nutzt, um Berlioz‘ Partituren mit bestechender Konturenschärfe zum Klingen“ zu bringen (klassik.com), begleitet hier Lise Berthaud, die einhellig als auffallend aufstrebende Erscheinung im Bereich der Viola gelobt wird.

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.573297
EAN: 0747313329779

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Juli 2014:

Zu Ehren und zum Lobpreis des jeweiligen Herrschers und anlässlich seines Geburts- oder Namenstages entstanden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Reihe von „Miniopern“, häufig mit mythologisch-allegorischer Handlung. Meist gelangten sie nur ein einziges Mal zur Aufführung und dienten alsbald als musikalisches Recycling-Arsenal. Die szenische Kantate „Aristea“ von Gaetano Donizetti entstand zwischen 1822 und 1923 zum Namenstag des Bourbonen Ferdinand I., König beider Sizilien. Der Hauslibrettist des Teatro San Carlo, Giovanni Schmidt, lieferte den Text, den er relativ ungeniert aus dem über 35 Jahre zuvor von Ferdinando Moretti für die Oper „Zenoclea“ verfassten Libretto plagiiert hatte. Aus Zeitgründen musste Schmidt zwar kürzen, er hat jedoch auch neue Szenen hinzugefügt, um eine textliche Grundlage für die dem Zeitgeschmack entsprechenden komplexen Musiknummer zu schaffen. Das hier in einer Weltersteinspielung vorliegende, noch von Rossini beeinflusste, frühe Werk Donizettis weist dennoch einen unabhängigen und innovativen Stil auf und erzählt die Geschichte einer erzwungenen Trennung von Vater und Tochter im antiken Griechenland, die sich erst nach langen Jahren und nach zahlreichen Irrungen und Wirrungen wieder glücklich in die Arme schließen können.

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.573360
EAN: 0747313336074

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Juni 2014:

Der belgische Violinvirtuose Eugène Ysaÿe setzte die Kenntnisse über die Möglichkeiten seines Instrumentes in atemberaubende Musik um. Seine sechs Sonaten für Solo-Violine gehören zum Eindrucksvollsten, was auf diesem Instrument machbar ist. Um die erstaunlichen Möglichkeiten des Schöpfers in ihrer ganzen Qualität greifbar zu machen, verlangt es selbstverständlich nach einem Künstler oder einer Künstlerin, die den Vorstellungen Ysaÿes entspricht, denn dieser hatte nicht nur die technischen Aspekte im Sinn: Ein Geigenmeister «muss ein Violinist sein, ein Denker, ein Poet, ein Mensch, er muss Hoffnung, Liebe, Leidenschaft und Verzweiflung erlebt haben, er muss die ganze Gefühlsskala durchlaufen haben, um diese in all seinem Spiel ausdrücken zu können.» Tianwa Yang, „die zur kleinen Gruppe der geigerischen Weltelite“ gehört (Fono Forum), ist eine solche Künstlerin. Doch bringt sie neben ihrer stupenden Technik nicht nur die oben genannten Eigenschaften mit, sondern findet sich auch wie selbstverständlich in die stilistischen Eigenheiten der Widmungsträger dieser geigerischen Wunderwerke ein.

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.572995
EAN: 0747313299577

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Mai 2014:

Die Sinfonie Nr. 14 von Schostakowitsch wird von ihm selbst als „sinfonisches Lied“ beschrieben. Und tatsächlich ist die Besetzung für kleines Streichorchester mit Perkussionsinstrumenten und zwei Gesangsstimmen sehr ungewöhnlich für eine Sinfonie. Schostakowitsch schrieb das Werk, das er Benjamin Britten gewidmet hat, während eines Krankenhausaufenthaltes, der ihm seine eigene Sterblichkeit sehr wohl vor Augen geführt haben mag. Doch im Gegensatz zu zahlreichen Klassikern verklärt Schostakowitsch den Tod in keiner Weise: Mit elf Gedichten, die den Tod, besonders den ungerechten oder zu frühen, thematisieren, protestiert Schostakowitsch auf das Schärfste gegen das Ende des Lebens, das uns allen bevorsteht und erinnert an die Tugenden, die es im Leben zu beachten gilt: Ehrlichkeit, Anstand und Großherzigkeit. „Braucht die Welt überhaupt „noch einen“ Schostakowitsch-Zyklus? Den von Petrenko aus Liverpool auf jeden Fall!“ (Image-Hifi über 8.573188, Sinfonie Nr. 4)

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.573132
EAN: 0747313313273

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April 2014:

Giacomo Meyerbeer war einer der erfolgreichsten Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts und ein Meister der französischen Grand opéra. Seine „Hugenotten“ ist eine der meist gespielten Opern überhaupt. Auch mit dem balletthistorischen Entwicklungsprozess ist der Name Meyerbeer aufs engste verbunden. Dem Ballett in der legendären Nonnenszene des 3. Aktes kommt eine so entscheidende dramaturgische Rolle zu, dass ein Verzicht ohne Sinnverlust ganz unmöglich wäre. Weltbekannt wurde auch Meyerbeers „Eislaufballett“ aus der Oper „Le Prophète“, bei dem die Tänzer auf Rollschuhen über die Bühne gleiten. Giacomo Meyerbeer stellt bei der souveränen Handhabung seiner Ballettmusik unter Beweis, dass er auch die Mittel und Ausdrucksmöglichkeiten dieser Kunstform genau verstanden hatte.

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.573076
EAN: 747313307678

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März 2014:

Giacomo Meyerbeer war einer der erfolgreichsten Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts und ein Meister der französischen Grand opéra. Seine „Hugenotten“ ist eine der meist gespielten Opern überhaupt. Auch mit dem balletthistorischen Entwicklungsprozess ist der Name Meyerbeer aufs engste verbunden. Dem Ballett in der legendären Nonnenszene des 3. Aktes kommt eine so entscheidende dramaturgische Rolle zu, dass ein Verzicht ohne Sinnverlust ganz unmöglich wäre. Weltbekannt wurde auch Meyerbeers „Eislaufballett“ aus der Oper „Le Prophète“, bei dem die Tänzer auf Rollschuhen über die Bühne gleiten. Giacomo Meyerbeer stellt bei der souveränen Handhabung seiner Ballettmusik unter Beweis, dass er auch die Mittel und Ausdrucksmöglichkeiten dieser Kunstform genau verstanden hatte.

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.572841
EAN: 747313284177

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Oktober 2013:

Vasily Petrenko, der für seine Schostakowitsch-Interpretation von der Kritik hochgelobt wurde, setzt die NAXOS-Serie mit dieser Aufnahme fort: Noch während der Proben entschloss sich Schostakowitsch, seine Vierte, die er 1936 fertiggestellt hatte, wieder zurückzuziehen; erst 1961 wurde das Werk uraufgeführt. Auf der Suche nach seinen ganz persönlichen musikalischen Ausdrucksmitteln war Schostakowitsch in einer Zeit, die von persönlichen und professionellen Krisen geprägt gewesen war, bis an die Grenzen der Belastbarkeit gegangen. Mittlerweile gehört die Sinfonie Nr. 4 zu den meistgeachteten unter den großen Werken im Oeuvre des russischen Komponisten. „Zwischen Todesstille und Klangwallung zeigt das Royal Philharmonic aus Liverpool auch im Finalsatz seine instrumentale Souveränität im bedingungslosen Umsetzen des Dirigats von Vasily Petrenko, dessen schon fast geniales Spannungsmanagement man nicht genügend unterstreichen kann.“ (Pizzicato über 8.573057, Schostakowitsch, Sinfonie Nr. 7)

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.573188
EAN: 747313318872

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September 2013:

Das Deutsche Requiem von Brahms gehört in der Musikgeschichte zu den bekanntesten und umfangreichsten Requiem-Kompositionen. Die Texte sind der Luther-Bibel entnommen und setzen den Schwerpunkt auf den Trost der Lebenden für ihren Verlust und die Hoffnung auf Auferstehung. Marin Alsop gehört inzwischen nicht nur zu den bekanntesten NAXOS-Dirigentinnen sondern hat auch weltweit einen hervorragenden Ruf als Meisterin ihres Fachs. Diese Aufnahme gibt eindrucksvoll die heraus-ragende Zusammenarbeit Alsops mit dem Leipziger MDR Rundfunkchor- und Orchester wieder. Sopranistin Anna Lucia Richter ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe und hatte zuletzt großen Erfolg in Aufttritten u.a. mit dem Gürzenich Orchester Köln, dem WDR Rundfunkorchester, und dem HR Frankfurt.

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.572996
EAN: 747313299676

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August 2013:

Weil er einen jüdischen Ururgroßvater hatte, wurde der aus Wien stammende und später im heutigen Opatja lebende Komponist Marcel Tyberg 1944 nach Auschwitz deportiert, wo er Ende 1944 ermordet wurde. Die Manuskripte seiner Kompositionen hatte Tyberg dem befreundeten Dr. Milan Mihich anvertraut, der sie seinem Sohn gab. Dr. Enrico Mihich lebt heute in Buffalo, USA und hat die Geschichte und die Musik der Dirigentin JoAnn Falletta anvertraut. Auf der vorliegenden CD gibt das Buffalo Philharmonic Orchestra unter der Leitung von JoAnn Falletta Tybergs grandioser Sinfonie Nr. 2, in deren poetischem und pastoralen Verlauf Erinnerungen an Schumann, Brahms, Bruckner und Mahler wach werden, nun endlich ihre Stimme zurück. Auch in Tybergs Kammermusik ist sein Respekt für die Musik des 19. Jahrhunderts zu vernehmen. Durchwirkt mit dem Geist von Beethoven und Mendelssohn strotzt seine Klaviersonate von einem reichenhaltigen romantischen Esprit.

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.572822
EAN: 747313282272

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Juli 2013:

Das Instrumentalkonzert als Genre erfreute sich Anfang des 18. Jahrhunderts immer größerer Beliebtheit. Zunächst lediglich für Streicher als Soloinstrument vorgesehen, experimentierten die Komponisten im Laufe der Jahre mit immer neuen Instrumenten, die das Orchester begleitete. Johann Joachim Quanz stellte sich als der innovativste und produktivste Musiker, Komponist und Instrumentenhersteller in Sachen Flöte heraus. Hauptveranstaltungsort für die Konzerte von Quanz war der Königliche Palast von Sanssouci, Auftraggeber war Friedrich der Große, selbst ein exzellenter Flötist, der auch komponierte. Fast 300 Flötenkonzerte stammen aus seiner Feder, wobei sein Können bis vor kurzem völlig unterschätzt wurde. Auch die vier hier erstmals eingespielten Flötenkonzerte, die über einen Zeitraum von fünf Jahrzehnten entstanden, zeigen die große technische Vielfalt in Quanz‘ Konzerten. Die Aufnahmen mit der Flötistin Mary Oeskiewicz und dem Ensemble Concerto Armonico unter der Leitung von Miklós Spányi entstanden nach eingehender Recherche der Aufführungspraxis in Sanssouci, bei der Fortepiano und Fagott obligatorisch als Bestandteil der Basso-Continuo-Begleitung waren.

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.573120
EAN: 747313312078

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Juni 2013:

Mit seiner musikalischen Melange aus verführerischen Melodien und einer verfeinerten Jazz-Note traf George Gershwin in der New Yorker Musikszene voll ins Schwarze. Seine „Strike up the Band“ Ouvertüre war der Opener zum gleichnamigen Musical-Hit am Broadway und sein durch eine Zugfahrt inspiriertes Meisterwerk „Rhapsody in Blue“ sah er als „musikalisches Kaleidoskop der Vereinigten Staaten“. Die „Promenade“ entstand als Rekonstruktion eines Film-Soundtracks von 1937. Aus der Oper „Porgy und Bess“ machte Gershwin seine Konzertsuite mit dem Titel „Catfish Row“. Eine „kühne, schneidige Darbietung mit viel Pep“ sowie „eine beeindruckende Brillanz und Tiefe“ attestierte ClassicsToday der ersten Gershwin-Folge mit JoAnn Falletta und Orion Weiss (NBD0025).

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.559750
EAN: 636943975022

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Mai 2013:

„Ich widme meine Siebente Sinfonie unserem Kampf gegen den Faschismus, unserem unabwendbaren Sieg über den Feind, und Leningrad, meiner Heimatstadt ...“ (Schostakowitsch in der Russischen Tageszeitung Prawda am 29. März 1942) Um die Siebte Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch mit dem Untertitel „Leningrader Sinfonie“ ranken sich zahlreiche Mythen. Tatsächlich gilt als sein bekanntestes Werk und Schostakowitsch begann aller Wahrscheinlichkeit nach bereits vor dem Überfall der deutschen Truppen mit seiner Arbeit an dieser Sinfonie, die er kurz nach Kriegsbeginn in nur wenigen Wochen fertigstellte. Ursprünglich waren die vier Sätze mit den programmatischen Titeln 1. Krieg, 2. Erinnerung, 3. Die Weite der Heimat und 4. Sieg überschrieben, die er jedoch wieder verwarf. Mit dieser siebten Folge der Schostakowitsch-Sinfonien bei NAXOS zeigen sich der in Leningrad (St. Petersburg) geborene Vasily Petrenko und das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra abermals in Höchstform. „Den bisherigen Veröffentlichungen ist ein durchweg sehr hohes Niveau zu eigen; einige davon (…) dürften schwerlich zu übertreffen sein.“ (Applaus)

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.573057
EAN: 747313305773

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April 2013:

Im Gegensatz zu den „Wunderkindern“ Mozart und Mendelssohn, denen aufgrund ihres kurzen Lebens nur wenig Zeit blieb, ihre Fähigkeiten auszuschöpfen, wurde Camille Saint-Saens sein für damalige Verhältnisse sehr langes Leben eher zum Verhängnis. Als er 1835 geboren wurde, war Mendelssohn erst 26 Jahre alt, Chopin 25. Doch als Saint-Saens im Alter von 86 Jahren 1921 starb, schien er ein Relikt aus vergangenen Zeiten – zumindest in Frankreich, wo Kollegen wie Ravel, Strawinsky oder Satie mittlerweile ganz andere Töne anschlugen. Dennoch gerieten seine Werke glücklicherweise nicht in Vergessenheit. Mit der vorliegenden CD beginnt NAXOS eine neue Serie mit Saint-Saens Werken für Violine und Klavier, die einen wichtigen Teil der Kammermusik ausmachen, deren Förderung sich der Komponist im Paris der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts intensiv widmete. Die junge französische Geigerin Fanny Clamagirand, die für Ihre Interpretation der Violinkonzerte von Saint-Saens höchstes Kritikerlob erntete, gilt als eine der besten Violinistinnen ihrer Generation. Mit ihrer Duo-Partnerin Vanya Cohen spielt sie bereits seit einigen Jahren in und außerhalb von Frankreich. Die vorliegende Aufnahme ist ein Zeugnis ihrer wunderbar auf einander abgestimmten Zusammenarbeit.

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.572750
EAN: 747313275076

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März 2013:

Franz Anton Hoffmeister (1754-1812) war eine prägende Gestalt im Musikleben seiner Zeit. Als umsichtiger und bedeutender Verleger so berühmter Zeitgenossen wie Mozart, Haydn und Beethoven erwarb er sich großes Ansehen. Die Vielzahl seiner äußerst ansprechenden Werke machte ihn darüber hinaus zu einem populären und renommierten Komponisten. Wie schon bei den Ersteinspielungen der Hoffmeister-CD (8.551292) Vol. 1 hat der Schweizer Flötist Bruno Meier auch diese drei bislang unbekannten Flötenkonzerte wiederentdeckt, eigens für die vorliegende Produktion eingerichtet und präsentiert sie nun mit dieser zweiten Folge ebenfalls als WELTERSTEINSPIELUNGEN. Elegante, melodisch eingängige Themen, ausgedehnte Dimensionen in den Kopfsätzen, Dur-Moll-Kontraste und last, not least: die Ausgestaltung des technisch anspruchsvollen Soloparts mit schnellsten Läufen, virtuosem Passagenwerk sowie extremen Registerwechseln. Hoffmeister traf den Geschmack seiner Zeit und fand die perfekte Balance zwischen Gefälligkeit und Kunstfertigkeit.

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.551298
EAN: 730099129824

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Februar 2013:

Eine Frische und ausgeprägte Leichtigkeit gehören zu den Markenzeichen von Mendelssohns Musik, und auch im vorliegenden Violinkonzert D-moll sowie in der Sonate Op. 4, beide Frühwerke des Komponisten, die den Hörer jedoch in ihrer verblüffenden Reife die bereits vorhandene Selbstsicherheit des bei der Entstehung erst 13-jährigen Mendelssohn erkennen lassen. Die Qualität der Frühwerke gibt schon einen Vorgeschmack auf die Originalität und die überbordende Inspiration, die das Violinkonzert E-moll, op. 64 zu einem der wichtigsten Werke des Violinrepertoires machten. Die junge Geigerin Tianwa Yang hat sich mittlerweile zu einer international agierenden Größe der klassischen Musikszene entwickelt, die sie mit ihren Live-Auftritten ebenso begeistert wie mit ihren CD-Einspielungen. Ihre musikalischen Fähigkeiten, die auf den zuletzt erschienenen Aufnahmen mit Musik von Sarasate, Piazolla und Wolfgang Rihm, zu hören waren, wurden von der internationalen Presse mit höchster Anerkennung gewürdigt.

„Brillante Technik, hochvirtuoses Spiel und ein enormer musikalischer Reichtum zeichnen die Chinesin Tianwa Yang aus.“ (Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton)

„Über die geigerischen Fähigkeiten der aus China stammenden Geigerin braucht man kein Wort mehr zu verlieren, hier passt alles!“ (Fono Forum)

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.572662
EAN: 747313266272

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Januar 2013:

Seit die in der Ukraine geborene und in North Carolina lebende Virtuosin in der Avery Fisher Hall beim „Mostly Mozart Festival“ ihr Debüt feierte, sind die Rezensionen über ihre Auftritte voll des Lobes und der Begeisterung. Auf dieser Einspielung präsentiert Valentina Lisitsa ein Programm, das kaum romantischer und fordernder sein könnte: von Beethovens radikaler Sonate Nr. 23, deren Beiname „Appassionata“ Programm ist, über Schumanns ausdrucksstarke Vertonung von „Kinderszenen“, die in den Erinnerungen eines Erwachsenen lebendig werden. Die Transkription von Themen aus Rossinis beliebtester Oper „Il barbiere di Siviglia“ durch den großen Virtuosen Thalberg zeigen dessen fantastisches pianistisches Talent. Franz Liszts ließ sich für seinen „danse macabre“ von einem Fresko des im Mittelalter lebenden, italienischen Künstlers Francesco Traini inspirieren.

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.572491
EAN: 747313249176

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Dezember 2012:

Einige der bedeutendsten Meisterwerke in der Geschichte der Sakralmusik sind auf dieser Aufnahme versammelt. Interpretiert werden sie von Vokalensembles, die zu den weltweit führenden Klangkörpern ihrer Art zählen. Der vielschichtige Kosmos dieser Musik erschließt sich dem Hörer durch so einzigartige musikalische Meilensteine wie der 40-stimmigen Motette „Spem in alium“ von Thomas Tallis, die 1573 entstand, bis hin zu César Francks unvergänglichem „Panis angelicus“ aus dem Jahre 1872. Mit seinem „Stabat mater“ schuf Pergolesi eines der wohl herausragendsten Werke des frühen 18. Jahrhunderts. Mozart, der im Alter von gerade mal 14 Jahren Allegris “Miserere“ aus dem Gedächtnis niederschrieb, ist auf dieser außergewöhnlichen Aufnahme mit seinem „Ave verum corpus“ vertreten, das durch seine reine, klare Klangsprache besticht.

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.578210
EAN: 747313821075

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November 2012:

Wolfgang Rihm zählt zu den weltweit bedeutendsten und profiliertesten Komponisten mit über 400 Kompositionen aller musikalischen Genres. Seine Werke für Violine und Klavier umspannen fast seine gesamte Schaffensphase. Von „Hekton“ aus dem Jahre 1972, über das Anfang der 1990er entstandene „Antlitz“ voll „zeichnender“ und „bezeichnender“ Charakteristik oder die Stückphantasien „Phantom und Eskapaden“, die musikalisch das Spielerische und Unfassbare erforschen, bis hin zu „Über die Linie VII“ für Violine solo aus dem Jahr 2006. Jedes der Werke schöpft aus einer außerordentlichen Bandbreite an Einflüssen wie folkloristischen Elementen, eingewobenen Zitaten und brillanten virtuosen Abschnitten.

So geben diese Werke einen umfassenden Überblick über Rihms mannigfaltige Kompositionsstile, die auf nahezu einzigartige Weise zeitgenössische Techniken mit einer emotional ausdrucksstarken Klangsprache vereinen. Seine Werke bestechen durch ihre formale Logik und expressive Beschaffenheit - Musik, die gleichermaßen in sich geschlossen ist und zum Nachdenken anregt.

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.572730
EAN: 747313273072

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Oktober 2012:

The King’s Singers zählen zu den weltweit gefragtesten Vokalensembles, ihre Diskographie umfasst rund 150 Einspielungen. 2009 wurden die Künstler mit dem GRAMMY ausgezeichnet. Mit dieser CD folgen sie einem einzigartigen programmatischen Konzept: das Fundament bilden die einzelnen Verse des Vater Unser historische Worte für die einen, die Quelle aller Spiritualität für die anderen. Umrahmt werden sie von frühen, gregorianischen Gesängen in der überlieferten lateinischen Sprache der Liturgie, die die Entstehung vieler kompositorischer Annäherungen an das Gebet veranschaulichen. Der Bogen spannt sich über die Jahrhunderte, um so dem tiefreligiösen Text auf den Grund zu gehen. Der Choral ist das stilistische Herzstück des Programms.

Die Gegenüberstellung der einzelnen Vertonungen lässt die jeweiligen Aussagen in einem immer neuen Licht erscheinen und eröffnet so noch tiefere Einsichten in die Kraft der Andacht und Poesie, die von diesem bekanntesten Gebet des Christentums ausgeht.

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.572987
EAN: 747313298778

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September 2012:

Mit den zwei Préludien-Bänden, die Debussy 1910 bzw. 1913 schrieb, entstanden einige seiner poetischsten und visionärsten Werke für Klavier. Debussy evoziert ruhige Landschaften am Meer oder schneebedeckte Ebenen. Hier und da wie in „La cathédrale engloutie“ taucht Debussy in die Antike ein, dann wiederum verliert er sich in expressiver musikalischer Portraitmalerei wie in „La fille aux cheveux de lin“. Der in der Slowakei geborene Komponist Peter Breiner hat sämtliche Préludes von Debussy für NAXOS orchestriert und verleiht den Kompositionen mit den sanften Klangfarben seiner Orchesterversion, mit der er im Inneren verborgene Melodielinien an die Oberfläche holt, eine tief emotionale Stimmung.

Ab sofort im Fachhandel erhältlich:

Art. Nr.: 8.572584
EAN: 747313258475

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